Bergminze

Die Bergminze gehört wie alle anderen Minzearten zur großen Familie der Lippenblütler. Damit reiht sich in die Liste anderer Gattungen, wie beispielsweise dem Basilikum oder auch Oregano mit ein.

Die Blätter der Bergminze sind klein, gezahnt, etwas behaart und duften aromatisch nach Minze. Die Blütezeit fängt meist schon Ende Juli an und hält bis in den September eventuell Oktober vor. Dabei entstehen kleine weiß-rosa bis lilafarbene Lippenblüten mit salbeiähnlichen Aussehen.

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Allgemein war die Minze bereits im vorgeschichtlichen China sowie dem Ägypten des 3. Jahrtausend v. Chr. bekannt und wurde meist als Heil- oder Aromapflanze angewendet. In der Antike wurden beispielsweise Esstische mit den Blättern der Minze abgerieben um bei den Gästen den Appetit zu fördern.

Übersicht – Bergminze

Botanischer Name: Calamintha
Höhe: 30-60 cm
Vermehren: Frühjahr, meist durch Wurzelausläufer
Erde: Gartenerde oder Blumenerde (kann auch gemischt werden)
Lebensdauer: mehrjährig
Standort lichter Schatten bis halbschattig
Düngung: Topfpflanzen im Sommer mehrmals düngen
Wasser: immer feuchten Boden gewährleisten
Blütezeit: Ende Juli bis Anfang Oktober

Anbau und Vermehrung von Bergminze

Die Bergminze wächst nicht nur auf Gartenbeete hervorragend, sondern auch in Balkonkästen, Töpfen oder Kübeln. Die Minze wird dabei im Frühjahr, vorzugsweise durch Wurzelausläufer, herangezogen. Da die Wurzeln relativ flach sind, brauchen die verwendeten Gefäße im Prinzip nicht also Tief sein.

Bei dem Anbau von Bergminze im Garten, ist darauf zu achten das sich Minze schnell durch Ausläufer, sowie durch unterirdische Sprossen vermehren. Um dem etwas Einhalt zu bieten empfiehlt es sich die Bergminze in einen Behälter ohne Boden zu verpflanzen. Achten sie bei der Wahl des Behälters darauf das die Wurzeln genügen Platz haben, damit sie gedeihen kann.

Pflege

Bergminze benötigt immer genügend Feuchtigkeit im Boden, vor allem in den Sommermonate. Zudem ist es wichtig dass die Pflanze nicht in der grellen Sonne steht, sondern eher an einen halbschattigen und luftigen Platz gedeihen kann. Bergminzen in heimischen Kästen und Töpfen sollten über den Sommer hinweg ab und zu gedüngt werden.

Tipp: Um mehr Blätter zu erhalten ist es möglich frische Blütenstängel zu entfernen.

Falls die Bergminze an den Blattunterseiten kleine rote Flecken aufweisen ist das ein Indiz dafür, das sie mit einer Pilzkrankheit, dem Rost, infiziert ist. Hierbei hilft meist nur die Bergminze dicht über den Boden abzuscheiden. Im schlimmsten Fall muss die komplette Minze samt Wurzelgeflecht entfernt werden.

Verwendung von Bergminze

Bergminze dient als Küchen- und Gewürzkraut, sie kann wie Pfefferminze verwendet werden. Sie ist keine bedeutende Arzneipflanze, aber aus den frischen oder getrockneten Blättern wird traditionell ein Tonikum gewonnen, das erfrischend, stärkend und Stimmungsaufhellend wirkt. Frische oder getrocknete Blätter ergeben einen erfrischenden und wohlschmeckenden Tee. Der feine Minzgeruch passt in Duftgärten, Sträuße und Potpourris. Auch Schmetterlinge, Bienen und Hummeln erfreuen sich an der Nektarpflanze.