Johanniskraut

Johanniskraut gehört wegen dem kompakten Wuchs und seinen Heilwirkungen zu den beliebtesten Kräutern bei einigen Gartenfreunden. Es existieren zahlreiche Wuchsformen, so dass sich das Johanniskraut quasi in jeden Garten optisch integrieren lässt.

Übersicht – Johanniskraut

Botanischer Name: Hypericum perforatum
Höhe: 30-100 cm bei zirka 30 cm Breite
Aussaat: Juli
Erde: durchlässiger und gut entwässerter Boden
Lebensdauer: mehrjährig
Standort warm, sonnig bis halbschattig
Düngung: nicht nötig
Wasser: gleichmäßige Feuchtigkeit, keine Staunässe
Blütezeit: Juni bis September und Anfang Oktober

Wuchs, Blatt und Blüte

Johanniskraut ist mehrjährig. Es bildet zwischen 30 und 100 cm hohe Stauden die zirka 30 cm breit sind. Johanniskraut hat blassgrüne Blätter die mit durchscheinenden, wirkstoffhaltigen Öldrüsen besetzt sind. Die Blüten sind sternchenförmig und leuchtend Gelb und stehen in Doldenrispen. Beim Zerquetschen der Blüten des Johanniskraut tritt roter Saft aus. Die Pflanze blüht von Juni bis September und in giten Jahren bis Oktober.

Johanniskraut auf Balkon und Terrasse

Johanniskrautstöcke sind sehr langlebig. Sie können sowohl im Freiland als auch in geräumigen Töpfen mehrere Jahrzehnte alt werden. Auch auf dem Balkon und der Terrasse wirkt das Heilkraut sehr dekorativ.

Pflege

Johanniskraut wächst auf nahezu jedem durchlässigen, gut entwässerten Boden. Im ersten Jahr braucht die junge Pflanze noch Winterschutz. Die Stöcke lieben einen warmen, sonnig bis halbschattigen Standort.

Verwendung von Johanniskraut

In der Naturheilkunde und in der Homöopathie werden sowohl die wundheilenden, als auch die erwiesenen antidepressiven Eigenschaften des Johanniskrauts genutzt. Angewendet wird Johanniskraut auch bei Neuralgien, Hexenschuss und klimakterischen Beschwerden. Die Pflanzen werden zu Beginn der Blüte abgeschnitten und frisch für Öle, Balsame und Tinkturen verwendet.

Gartentipp

Johanniskraut wird im Juli ausgesät und kann nach zwei Wochen an den endgültigen Standort verpflanzt werden. Eine weitere Möglichkeit die Stöcke zu vermehren besteht in der Teilung. Die geschieht indem die Wurzelstücke des Johanniskrauts im Herbst zum Beispiel mit einem scharfen Spaten halbiert.