Kapuzinerkresse

Die Kapuzinerkresse ist im Sommer, durch ihre leuchtend Gelb, Orange oder Rotverzierten Blütenblätter auf vielen Balkonen, Terrassen sowie in Gärten zu sehen. Ursprünglich kommt die Kapuzinerkresse aus dem westlichen Südamerika, wo sie in den Feuchtgebieten der Anden noch bis Heute gedeiht. Dort wird sie aber meist eher als mehrjährige Nutzpflanzen gezogen.

Übersicht – Kapuzinerkresse

Botanischer Name: Tropaeolum
Höhe: 20-35 cm
Aussaat: kein Nachtfrost mehr, etwa Anfang Mai
Erde: vorzugsweise nährreicher Gartenboden
Lebensdauer: einjährig und mehrjährige Sorten
Standort sonnig bis halbschattig
Düngung: äußerst sparsam
Wasser: regelmäßig und besonders in Trockenperioden gießen
Blütezeit: Juni / Juli bis September und teils Anfang Oktober – farbige Blüten

Sorten

Bei der Kapuzinerkresse wird grob zwischen zwei verschiedenen Sorten unterschieden. Zum einen die mehrjährigen Pflanzen mit Wurzelknollen und zum anderen die einjährigen Sorten mit vergleichsweise normalem Wurzelgeflecht.

Pflege

Kapuzinerkresse benötigt Sonne kann aber notgedrungen auch an einem Halbschattigen Platz gedeihen. In der Wachstumsphase sollte darauf geachtet werden das regelmäßig gegossen wird. Insofern die Pflanze in nährstoffreichen Böden wächst, benötigt sie keinen weiteren Dünger. Ansonsten empfiehlt es sich den Dünger äußerst sparsam zu dosieren. Da so manche Sorte der Kapuzinerkresse recht Wuchsfreudig daherkommt, empfiehlt es sich die Ranken mit Hilfe von Drähten, Spalierstangen oder Schnüren etwas zu unterstützen.

Verwendung von Kapuzinerkresse

Die Verwendung der Kapuzinerkresse ist recht vielseitig. So wird sie Hauptsächlich als Zierpflanze in Balkonkästen, Töpfen oder Gärten gehalten. Doch auch als Nutzpflanze ist die Kapuzinerkresse sehr beliebt. So können die bunten Blüten eine überraschend leckere Garnierung für grüne Salate sein. Die jungen, grünen knackfrischen Blätter werden in Streifen geschnitten und steuern ihr pfefferartiges Aroma bei. Grüne Samen der Kapuzinerkresse können als Kapern-Ersatz in Essig eingelegt werden.

In der Naturheilkunde ist die Pflanze vor allem als Wirkstoff gegen allerlei Erkältungskrankheiten bekannt. Ihr hoher Anteil an Senföle (Senfolglykoside) hilft bei Hals und Rachenentzündungen.

Gartentipp: Anbau und Vermehrung von Kapuzinerkresse

Kapuzinerkresse kann bereits Anfang Mai, frühestens nach den letzten Nachtfrösten, im Freiland gesät werden. Dabei ist zu beachten dass jeweils nur ein großer Samen in Abstand von 10cm zueinander in den Boden eingebracht wird. Es hat sich gezeigt, dass die Pflanze nahrungsreiche Gartenerde vorzieht. Nichts desto weniger wächst die Pflanze auch auf anderen Erden, wie beispielsweise Blumenbeeterde. Ein eventuelles Umpflanzen auf ein extra Wachstumsplatz kann bereits ende Mai oder Juni erfolgen.