Majoran

Der Majoran oder auch Wurstkraut ist zum Beispiel gegenüber den Borretsch ein weit verbreitetes Kraut und heutzutage aus kaum einer Küche mehr wegzudenken. Ursprünglich stammt der Majoran aus Kleinasien und gehört wie beispielsweise der Basilikum oder auch Oregano zu der Familie der Lippenblütler. Majoran strömt einen intensiven Geruch aus. Dieser kann verstärkt werden, wenn man ein Blatt zwischen den Fingern reibt.

Übersicht – Majoran

Botanischer Name: Origanum majorana
Höhe: zirka 30 cm
Aussaat: Frühjahr
Erde: locker, nahrhaft und kalkhaltig
Lebensdauer: meist einjährig
Standort warm und sonnig
Düngung: sparsam
Wasser: regelmäßig gießen
Blütezeit: Juni / Juli bis September

Gartentipp: richtiger Anbau von Majoran

Das Kraut kann im Frühjahr zwischen März und April in ganz normaler Blumenerde ausgesät werden. Dabei sollten 10-15cm Platz zwischen den einzelnen Pflanzen vorhanden sein.

Der Majoran lässt sich auch gut in Töpfen oder auch Balkonkästen anpflanzen. Man kann ihn aber auch als kleine farbliche Unterbrechung in Blumenbeeten kultivieren. Die dicht wachsenden graugrünen Blätter des Majorans ergeben im Zusammenspiel mit leuchtenden Blumen einen wirkungsvollen Kontrast.

Das Kraut gedeiht vornehmlich an warmen und sonnigen Plätzen. In der Heimat, Kleinasien und angrenzenden Mittelmeerländern wird Majoran gewöhnlich als mehrjähriges Kraut gehalten. Durch den meist kalten und strengen Winter in unseren Breitengraden gelingt wird Majoran bei uns im Regelfall nur eine Saison angepflanzt.

Majoran braucht nicht extra geschnitten werden. Es reicht einzelne Zweige für den eigenen Gebrauch in der Küche abzuschneiden.

Majoran als Küchenkraut

Für die Küche werden nur die feinen Blättchen entweder frisch vom Strauch oder getrocknet verwendet. Bei warmen Gerichten wird der frische Majoran erst mit dem Gar werden hinzugegeben. Majoran passt hervorragend zu Gerichten mit milden Soßen oder zu Eintöpfen, Ragout und in kleinen Mengen bei Salaten. Der Majoran kann in getrockneter Form auch an herzhaften Hackfleisch- und Kartoffelgerichten sowie zu Lamm- und Schweinebraten hinzugegeben werden.